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Newsletter vom 24.03.2016

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

der Workshop zum Stopp von Waffenhandel und Rüstungskonversion hat stattgefunden.

Hier findet ihr den PPP-Vortrag und hier das Manuskript von Anne Rieger. Den Vortrag von Jürgen Grässlin können wir leider aus urheberrechtlichen Gründen nicht zur Verfügung stellen.

Der handlungsorientierte praktische Teil des Workshops ist leider etwas zu kurz gekommen. Hier die diskutierten Handlungsstränge:

  • Den Tätern ein Gesicht, den Opfern eine Stimme geben
  • Staffellauf 2017 (von einer Rüstungsproduktionsstätte nach Berlin)
  • Beispiele für sinnvollere Verwendung von Steuergeldern
  • Fokus auf Regierungspolitik
  • Zusammenarbeit mit Flüchtslingsräten/-bewegung
  • Perspektive Bündnis fürs Leben
  • Gabriel hat die Waffenexporte ver4facht

Gute Quellen für Datenlagen und Informationen:

www.isw-muenchen.de

www.imi-online.de

www.rib-ev.de

Vorschläge für Losungen, die für Transparente o.ä. genutzt werden könnten:

  • Produkte fürs Leben, statt Waffen für den Tod
  • Wer Waffen sät, wird Flüchtlinge ernten
  • Grenzen auf für Flüchtlinge, Grenzen zu für Waffen
  • Keine Steuergelder für den Tod
  • Günstige Wohnungen statt teure Waffen
  • Geld fürs Leben statt für den Tod
  • Asylpaket II ist illegal
  • Menschen achten, Waffen ächten

DGB NRW organisiert praktische Solidarität mit Griechenland – Die “Sozialklinik” in Athen unterstützen!

Nordrhein-westfälische Gewerkschaften organisieren Spenden-Aktion

“Sozialklinik” hilft

Seit 2013 stellt die “Solidaritätsklinik” mitten in Athen täglich eine grundlegende gesundheitliche Versorgung für alle bereit. Das Team um Dr. Constantine Kokossis versorgte seit der Eröffnung mehr als 16.000 Menschen mit dringend erforderlichen Untersuchungen und Behandlungen. Seit 2015 nehmen auch immer mehr Flüchtlinge die für sie kostenlose Hilfe in Anspruch.

DGB NRW-Spendenaktion für Labor

Für effektive Diagnosen fehlt der “Solidaritätsklinik” ein Labor, um zuverlässig Medikationen und Behandlungen durchzuführen. Der DGB NRW will hier Solidarität organisieren und die Einrichtung einer solchen Laboreinrichtung durch eine landesweite Spendenaktion zu unterstützen und ruft deshalb zu einer Spendenaktion auf.

Spendenaufruf gibt es hier:

Weitere Infos hier

 


 

Mitmachen beim Ostermarsch:

Angesicht der Angriffe gegen Flüchtlinge und der Wahlerfolge der AfD ist es dringend angesagt, Ostern auf die Straße zu gehen, gegen Krieg und Rüstung, für die Hilfe für Flüchtlinge! Aus unserer Region bietet sich die Fahrradetappe am Ostersonntag von Essen nach Bochum-Langendreer an. Mit dem Regionalexpress mit Fahrradmitnahme von Hagen über Witten ist sie gut zu erreichen ist (ab Hagen um 9:17 Uhr, ab Witten um 9:31 Uhr, um 9:56 Uhr Ankunft in Essen). In Essen redet zum Auftakt die SPD-Bundestagsabgeordnete Petra Hinz., zum Abschluss im Bahnhof Langendreer spricht der DFG-VK Landessprecher Felix Oekentorp  über “Fluchtursache Krieg”. Auch der Ostermontag bietet sich zur Teilnahme an, in Bochum-Werne spricht der ehemalige Opel-Betriebsratsvorsitzende Reiner Einenkel, der schon zum Antikriegstag in Witten eine engagierte Rede hielt. Ab 16 Uhr beginnt dann das Abschlussfest der dreitägigen Aktion im Wichernhaus in Dortmund in der Stollenstraße. Dort spricht Horst Schmitthenner, ehemaliges Bundesvorstandsmitglied der IG Metall. Der Flyer zum diesjährigen Ostermarsch Rhein/Ruhr findet ihr Hier:


Veranstaltung des DGB NRW: am 23. April

Solidarität statt Rechtsruck – Zusammenhalten gegen Rassismus und Ausgrenzung

Bahnhof Langendreer, Wallbaumweg 108, 44894 Bochum

Weitere Infos hier: http://nrw.dgb.de/termine/++co++5b194b02-d969-11e5-a667-52540023ef1a

Anmeldeschluss der 11. April


 

Schon mal vormerken:  Nächste Veranstaltung am 21. Juni 2016, ab 19:00 Uhr mit Hans-Jürgen Urban, IG Metall, geschäftsführendes Vorstandsmitglied

Ort: IG Metall Bildungszentrum Sprockhövel

Gewerkschaftliche und gesellschaftliche Perspektiven für einen Politikwechsel

Die Austeritätspolitik in Europa muss im Zusammenhang mit der Situation der Flüchtlinge und der umkippenden Willkommenskultur in Deutschland diskutiert, die mehr und mehr von Rechtspopulisten ausgenutzt und zur Stimmungsmache missbraucht wird. Die Gefahren für die Menschen, aber auch und insbesondere für die Demokratie, verpflichten uns etwas dagegen zu unternehmen. Wo sind konkrete Ansatzpunkte und was wollen wir tun?


Nächstes Treffen der Initiative: 12. April – 18.00 Uhr – ver.di Bochum, Universitätstr. 76