Newsletter vom 25.01.2017

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

im Ergebnis der gestrigen Zusammenkunft des SprecherInnenkreises wurde einmütig die Auffassung geteilt, um den „Tag der Befreiung vom Faschismus“, wenige Tage vor der Landtagswahl in NRW, im Mai 2017 die Voraussetzungen für die Durchführung einer zentralen Manifestation im mittleren Ruhrgebiet zu prüfen.

Unter der Losung „Gemeinsam gegen rechts – Zusammen für Umverteilung“ (Arbeitstitel) soll für Samstag, 06. Mai 2017 zu einer Demonstration und Kundgebung in Bochum aufgerufen werden.

Wir haben uns noch nicht festgelegt und machen die Realisierung dieses Vorhabens vom breiten Zuspruch aktiver Menschen aus dem Ruhrgebiet abhängig. Die Entscheidung soll gemeinsam fallen!

Bei einer nächsten Zusammenkunft, zu der alle Interessierten eingeladen sind, wollen wir endgültig darüber entscheiden. Das ist am:

 

Montag, 20. Februar 2017 um 18:00 Uhr

im ver.di-Haus Bochum (Saal A), Universitätsstr. 76

 

Wir wissen:

Viele von uns sind über die Maßen in örtlichen Bündnissen, Initiativen und Organisationen aktiv und stemmen sich mit aller Macht gegen die Rechtsentwicklung in Deutschland und Europa, arbeiten engagiert für den Frieden, eine lebenswerte Umwelt, soziale Gerechtigkeit und gegen die demokratiegefährdenden Freihandelsabkommen. Tag für Tag stehen aktive GewerkschafterInnen, Vertrauensleute, Betriebs- u. Personalräte sowie JugendvertreterInnen im betrieblichen Kleinkrieg für die Rechte der abhängig Beschäftigten ihre Frau und ihren Mann.

Ja, wir sind viele und wahrscheinlich mehr wie jene, die durch ihre Politik den Aufschwung der extremen Rechten zu verantworten haben oder dem braunen Ungeist auch im Revier hinterherlaufen.

Diese verborgene Macht kommt aber nicht oder nur punktuell und örtlich zum Ausdruck. Das gemeinsame Handeln, die gebündelte Kraft all derer, die zur gesellschaftlichen Gegenmacht gehören, kommt eindeutig zu kurz. Auch in den Gewerkschaften und Betrieben unserer Region sagen jetzt viele: „Es muss etwas geschehen, es müsste etwas getan werden!“

Zu wenige sagen: „Es ist höchste Zeit. I c h muss was tun!“

Wir wollen allen, die zu dieser Einsicht gelangen, die Möglichkeit bieten, vereinzelten Unmut in gemeinsames, praktisches Tun umzusetzen. >>>>>>Bekommen wir das hin?

Bist D u dabei?

Norbert Arndt, Otto König, Clarissa Bader, Rainer Einenkel, Thomas Birg, Veronika u. Henny Warda, Anne Sandner, Eric Lobach, Willi Hoffmeister, Joachim Schramm